Projekt Interreg V A Großregion - RECOTTE

RECOnversion von Territorien durch den ökologischen Übergang

Worum handelt es sich bei dem Projekt RECOTTE?

Das Projekt RECOTTE wird im Rahmen des Programms Interreg V A Großregion finanziert.

Das Projekt RECOTTE befasst sich mit der Umgestaltung von Gebieten durch einen ökologischen Übergang auf lokaler, grenzüberschreitender Ebene.

Die Europäische Union und die Mitgliedstaaten haben zwar einen Rahmen geschaffen, um die lokalen und regionalen Gebietskörperschaften zu ermutigen, den Übergang zu vollziehen, doch scheinen die lokalen und regionalen Gebietskörperschaften unzureichend organisiert und ausgerüstet zu sein, um den klima- und energiepolitischen Herausforderungen zu begegnen; außerdem haben sie hohe Erwartungen, insbesondere auf technischer Ebene, hinsichtlich der konkreten Umsetzung der festgelegten Strategien und Maßnahmen nach dem Muster des europäischen Green Deal oder der nationalen Energie- und Klimapläne.

Der ökologische Übergang muss schrittweise und unter Einbindung verschiedenster Akteure vollzogen werden. Um die erforderlichen Änderungen und eine Anpassung unserer Lebensweise anzustoßen, ist jedoch die Mitwirkung der BürgerInnen und die Unterstützung seitens öffentlicher Einrichtungen unabdingbar, damit alle Eigenverantwortung für die Ziele übernehmen und sich die Mittel zu eigen machen, die den ökologischen Übergang auf beiden Seiten der Grenzen zum Erfolg führen.

Auf lokaler, grenzüberschreitender Ebene ist die Dynamik des Übergangs jedoch nicht notwendigerweise von Land zu Land gleich, und die Landesgrenzen bleiben Hindernisse für gemeinsame Aktionen auf den verschiedenen Seiten.

Eines der Ziele des Projekts RECOTTE besteht daher darin, die in diesen lokalen Grenzgebieten aktiven Akteure zusammenzubringen und die bestehenden Gemeinsamkeiten und möglichen Synergieeffekte im Hinblick auf den ökologischen Übergang in drei ausgewählten grenzüberschreitenden Gebieten aufzuzeigen.

Ziel des Projekts RECOTTE ist es daher, lokale Akteure bei ihren Maßnahmen für den ökologischen Übergang zu unterstützen, indem es potenzielle grenzüberschreitende Synergien aufzeigt und lokale Akteure dazu einlädt, miteinander Hebelprojekte für die Umsetzung gemeinsamer Aktionen aufzustellen.

Unser Vorhaben

Vorschlag einer innovativen Methodik zur Bestimmung der Prioritäten und Initiativen, die auf lokaler Ebene grenzüberschreitend im Hinblick auf den ökologischen Übergang durchgeführt werden sollen

Aufbau der Widerstandsfähigkeit des grenzüberschreitenden territorialen Systems durch die Förderung von Schaffenskraft und Einfallsreichtum, um den künftigen ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Risiken zu begegnen und die Herausforderungen des ökologischen Übergangs zu bewältigen

Erprobung dieser Methodik an drei grenzüberschreitenden städtischen Polen in Wallonien, Frankreich und Luxemburg des ehemaligen Industriebeckens, die unterschiedliche Konfigurationen und Intensitäten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit aufweisen: der grenzüberschreitende Ballungsraum Alzette-Belval; Messancy/Aubange/Pétange/Kaerjeng; Arlon/Steinfort

Unsere Ziele

Unterstützung von Kommunen und lokalen Akteuren bei Problemstellungen im Zusammenhang mit dem ökologischen Übergang

Vorschlag einer Arbeitsmethode für die Umsetzung dieser Unterstützung in einem grenzüberschreitenden Kontext

Unterstützung von Mandatsträgern und lokalen Akteuren bei der dringenden Änderung ihres Verhaltens angesichts der Klimarisiken

Überdenken der grenzüber-schreitenden Zusammenarbeit, die nicht mehr nur unter dem Gesichtspunkt der wirtschaftlichen Entwicklung, sondern auch unter dem Gesichtspunkt der ökologischen Notwendigkeit gesehen wird

Ermittlung potenzieller, umzusetzender Maßnahmen

Die Betreiber

Das Projekt RECOTTE wird von fünf Betreibern durchgeführt und von einem Pilotbetreiber beaufsichtigt.

opérateur pilote